Satzung | junge Lüneburger e.V.

junge Lüneburger e.V.

Satzung


Die Jungen Lüneburger sind eine Vereinigung von Personen, die sich den Belangen Lüneburgs verbunden fühlen und es sich zum Ziel gemacht haben, Einrichtungen verschiedener Ausrichtungen in und um Lüneburg zu unterstützen.

§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen „Junge Lüneburger".
2. Nach Eintragung des Vereins ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Lüneburg lautet der Name des Vereins „Junge Lüneburger e.V.". 3. Sitz des Vereins ist Lüneburg. 4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr; das erste Geschäftsjahr beginnt als Rumpfgeschäftsjahr mit dem Tag der Eintragung in das Vereinsregister.

§2 Zweck und Aufgaben
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung". Zweck des Vereins ist die Förderung zur Heimatkunde und Heimatpflege und in diesem Zusammenhang mit Hilfe eines Netzwerkes unter den Mitgliedern des Vereins einen Informationsaustausch stattfinden zu lassen und zu pflegen, der darauf angelegt ist, in Lüneburg und deren Umgebung eine Tätigkeit zu entfalten, die das Ziel hat, im wesentlichen Einrichtungen verschiedener Ausrichtungen zu fördern und zu unterstützen.
Der Satzungszweck soll u.a. auch durch - die Unterstützung und Erhaltung des laufenden Betriebs dieser Einrichtungen, - Veranstaltungen, wie Vorträge und Informationsabende über diese Einrichtungen,
Kontakte zu diesen Einrichtungen und durch Einnahme von Spendengeldern für diese Einrichtungen
gewährleistet werden.
2. Der Verein fördert dabei insbesondere die Bildung und Erziehung sowie Kunst und Kultur insbesondere an den Schulen Lüneburgs.
Weiter ist die Förderung des Wohlfahrtswesens und des Sportes Zweckes Förderung.
3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft
1. Der Verein hat ordentliche Mitglieder und Fördermitglieder.
2. Ordentliches Mitglied des Vereins können natürliche und juristische sowie Vereinigungen natürlicher und juristischer Personen werden.
3. Fördermitglieder können natürliche und juristische Personen sowie Vereinigungen natürlicher oder juristischer Personen werden, die den Verein besonders fördern.
4. Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die vom Vorstand erlassenen Ordnungen zu beachten.

§4 Erwerb der Mitgliedschaft
Die ordentliche Mitgliedschaft und die Fördermitgliedschaft müssen beantragt werden. Eine Mitgliedschaft kann nur auf Vorschlag eines bereits ordentlichen Mitglieds erfolgen. Ein Antrag auf Aufnahme eines neuen Mitglieds ist auf den monatlichen Versammlungen zu stellen, wobei das aufzunehmende Mitglied kurz vorzustellen ist. Nach dieser Vorstellung und auf der folgenden monatlichen Versammlung haben drei Mitglieder, die persönlich anwesend sein sollten, die Möglichkeit, der Aufnahme zu widersprechen. Erfolgt kein Widerspruch, so ist die Aufnahme mit Beginn der dritten monatlichen Versammlung erfolgt; auf dieser stellt sich das Mitglied den Anwesenden selbst kurz vor.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft einer natürlichen Person endet durch ihren Tod. Die Mitgliedschaft anderer Personen erlischt mit ihrer Auflösung oder dem Verlust der Rechtsfähigkeit.
2. Die Mitgliedschaft endet ferner durch Austritt aus dem Verein. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten ist.
3. Die Mitgliedschaft endet auch durch Ausschluss aus dem Verein.
a) Ein Mitglied kann mit Wirkung für die Zukunft ausgeschlossen werden, wenn - es schuldhaft und in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, es trotz mehrmaliger schriftlicher Mahnung mit der Entrichtung von mindestens zwei Mitgliedsbeiträgen in Verzug ist. Der Ausschluss darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung 2 Monate verstrichen sind und in dieser zweiten Mahnung der Ausschluss angedroht wurde, ein sonstiger wichtiger Grund für den Ausschluss vorliegt.
b) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Vor dem Beschluss muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Die Entscheidung ist dem Mitglied schriftlich mit Begründung mitzuteilen.
c) Gegen den Beschluss nach b) kann das Mitglied binnen eines Monats nach Zugang des Beschlusses schriftlich mit Begründung Widerspruch gegenüber dem Vorstand einlegen. Hilft der Vorstand dem Widerspruch nicht ab, entscheidet über den Ausschluss die nächste Mitgliederversammlung. Bis zu dieser Entscheidung ruhen die Rechte und Pflichten des Mitglieds.
4. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen die Rechte und Pflichten des Mitglieds aus der Mitgliedschaft. Ansprüche des Vereins gegen das ausscheidende Mitglied, die während der Dauer der Mitgliedschaft entstanden sind, insbesondere Ansprüche auf Mitgliedsbeiträge oder Schadenersatzansprüche gegen das ausscheidende Mitglied, bleiben unberührt.

§6 Mitgliedsbeiträge
1. Die Höhe der zu zahlenden Jahresbeiträge wird von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands festgesetzt. Die Jahresbeiträge sind am 31. Januar eines Jahres fällig.
2. Der Vorstand kann auf schriftlichen und begründeten Antrag ausnahmsweise Jahresbeiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden. Die Entscheidung des Vorstands ist endgültig.
3. Die Mitglieder sind verpflichtet, die nach § 6 Abs. 1 und 2 erhobenen Jahresbeiträge rechtzeitig und vollständig an den Verein zu entrichten.

§7 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand

§8 Mitgliederversammlung
1. In der Mitgliederversammlung sind nur ordentliche Mitglieder stimmberechtigt.
2. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme.
3. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein ordentliches Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen; ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als fünf Stimmen vertreten. Die Vertretung setzt voraus, dass die jeweilige Bevollmächtigung dem Versammlungsleiter zu Beginn der Mitgliederversammlung bekannt gegeben wird. Darüber hinaus kann ein ordentliches Mitglied sich auch vertreten lassen. Vertreter kann nur ein gesetzlicher Vertreter oder ein Mitglied sein.
4. Die Mitgliederversammlung ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die
nach der Satzung nicht ausdrücklich dem Vorstand zugewiesen sind.' Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstands; Kontrolle und Entlastung des Vorstands: Wahl der Rechnunasprüfer
b) Festsetzung der Mitgliederbeiträge
c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands
d) Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins
e) Beschlussfassung über die Ausschließung eines Mitgliedes.
5. Mindestens einmal im Jahr, möglichst wenn die Jahresabrechnung für das abgelaufene Geschäftsjahr vorliegt, findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einer Woche schriftlich auch mittels telekommunikativer Übermittlung unter Angabe der Tagesordnung gegenüber den Mitgliedern einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
Die Tagesordnung soll mindestens folgende Tagesordnungspunkte enthalten:
a) Feststellung der Beschlussfähigkeit und der Stimmberechtigten;
b) Bericht des Vorstands;
c) Bericht des Rechnungsprüfers;
d) Entlastung des Vorstands;
e) Wahlen;
f) Anträge;
g) Verschiedenes.
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.
6. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn % der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragen. Ziffer 5 Sätze 2 bis 5 gelten entsprechend.
7. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
8. Die Mitgliederversammlung ist, sofern sie ordnungsgemäß einberufen wurde, nur für die in der Einladung mitgeteilte Tagesordnung beschlussfähig.
9. Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen oder geheim. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Eine Abstimmung ist geheim durchzuführen, wenn 1/3 der erschienenen Stimmberechtigten dies beantragt. Eine Wahl ist geheim durchzuführen, wenn nur ein Stimmberechtigter dies beantragt.
10. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei gleicher Zahl der abgegebenen Stimmen gilt der Beschluss als nicht gefasst. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von % der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
11. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat.
12. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift muss den Ort und den Zeitpunkt der Versammlung angeben. Die gefassten Beschlüsse sind wörtlich unter Festhaltung des Abstimmungsergebnisses in die Niederschrift aufzunehmen.

§9 Vorstand
1. Der gesetzliche Vorstand im Sinne von § 26 BGB besteht aus
a) dem Vorsitzenden,
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden und
c) dem Schatzmeister
d) dem Schriftführer
Vorstand im Sinne dieser Satzung ist der gesamte Vorstand, sofern nicht etwas abweichendes geregelt ist.
2. Der Verein wird jeweils durch zwei der in Ziffer 1 a) bis d) genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
3. Der Vorstand ist für die Vertretung und die Gesch.ftsführung des Vereins zuständig
Es hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der Tagesordnung;
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung;
c) Buchführung, Erstellung des Jahresberichts;
d) Erlass von Ordnungen, die nicht Bestandteil der Satzung sind.
4. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. Die Vorstandsmitglieder werden einzeln durch die Mitgliederversammlung in der Reihenfolge des § 9 Ziffer ad gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
5. Scheidet der Vorsitzende, sein Stellvertreter oder der Schatzmeister während der Amtszeit aus und hat der Vorstand dann weniger als drei Mitglieder, so wählt die nächstfolgende Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds. Bis dahin ernennt der Vorstand ein kommissarisches Vorstandsmitglied. Das kommissarische Vorstandsmitglied ist in den Vorstandssitzungen voll stimmberechtigt. Die Wirksamkeit der unter seiner Mitwirkung gefassten Beschlüsse bleiben unberührt, wenn die Mitgliederversammlung das kommissarische Vorstandsmitglied nicht als Ersatzmitglied für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds wählt.
6. Der Vorstand beschließt mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Über die Vorstandssitzungen ist ein Protokoll anzufertigen und vom Vorsitzenden zu unterschreiben.

§10 Rechnungsprüfer
Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt für jedes Geschäftsjahr zwei Rechnungsprüfer. Ein Vorstandsmitglied kann nicht Rechnungsprüfer sein.

§11Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit ZA Mehrheit der abgegebenen Stimmen erfolgen.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das verbleibende Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit
Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.